Demokratie und Kunst – Das Werk von Jonathan Meese (Deutschlands Künstler)

Demokratie und Kunst – Das Werk von Jonathan Meese (Deutschlands Künstler)

In der Regel gestalten Künstler Werke  für die eigene unzerstörbare Unsterblichkeit. Das überirdische Ego des Künstlers soll so eine irdische Niederlassung erhalten und irgendwie auf der Erde in die heilige Halle der Unendlichkeit vordringen. Das Werk ist damit nicht nur Zahlungsmittel, sondern zugleich Bleibe und Brutstätte für die größere Eitelkeit, jene Eitelkeit, der bisher kein Ruhm zu Lebzeiten gerecht werden konnte. Heutzutage ist nichts größer als dieses Künstlerego und nichts ist in demokratischen Gesellschaften anerkannter. Künstler sind ein Milliardengrab, das sich über Moral der Verdienste gerne ausschweigt. Die Gesellschaft erkennt sie jedoch an und auch aus diesem Grund behauptet zum Beispiel jeder Urheber, der Rechte an seinem Werk reklamiert, ein Künstler zu sein. Künstler ist heute ein ehrwürdiger Beruf, obwohl die Demokratie diese Vormachtsstellung eines Super-Egos nicht will.

Problem ist, dass sich die Moral des Künstlers als Egologe, der auf die eigene Unsterblichkeit setzt, und die Ökologie, wobei wir auf die Unsterblichkeit der Menschheit hoffen, gegenseitig ausschließen. Wer an sich denkt, denkt als zweites erst an andere. Die ökologischen Konsequenzen künstlerischer Zeitverschwendung sehen wir dann in der Mode, der Architektur und in allem, was auch noch die absolute Zwecklosigkeit für sich reklamiert. Zwecklos produzieren ist immer eine Befreiung vom Rechtfertigungsdruck und passt zu egomanischen Berufsbildern, die den Werktausch auch für den eigenen Konsum praktizieren. Demokratien erlauben dies.

Democracy www.kunst-und-gedanke.de

Demokratie zwischen Egozentrismus und Gleichheit

Längst ist bekannt: Wir sind in Endzeitverbraucherstimmen. Wir müssen schnell noch verbrauchen bevor andere die letzten Rohstoffe verbraucht haben. Wer als erstes konsumiert, hat auch als Durchschnittsverbraucher wenigstens noch die Chance auf einen Fetzen von der Resterampe. Die Eliten konsumieren noch bedeutender als wir und so auch die Künstler. Doch der Künstler, der zumindest für seine eigene Brieftasche produziert, übersieht, dass Ökologie (Die Welt und der Andere) Voraussetzung für seinen unendlichen Selbstrausch sind. Ohne andere Menschen und ohne Überleben der Menschheit, überlebt auch seine Kunst nicht. Das Ego stößt an Grenzen seiner Unsterblichkeit, wenn es die Grenzen der Gemeinschaft berührt. Das Ego gerät in Konflikt mit den Demokratien. Doch waren es nicht erst demokratische Geflechte, die diese Egomanen möglich machten?

Jonathan Meese  - Antidemokrat und Selbstleugner

In Jonathan Meeses Werk (selbst einer der erfolgreichsten Künstler Deutscher Gegenwart) kommen diese Fragen zum übertriebenen Ego des Künstlers und zur Ökologie klar zum Tragen. Als Künstler mit egomanischen Naturell kritisiert Meese dabei vor allem die Anfangsgründe jenes Selbstkonsums im Unendlichen. Meese nimmt sich dabei vor allem das Ich und die Demokratie vor. Beide bedingen sich in modernen Gesellschaften, sind aber für einen Kunstbegriff nicht nötig.

Demokratie und Ego

Demokratie, wenn wir uns hier nicht täuschen, verfolgt doch etwas anderes. Die Abkehr vom Ich, vom Superego soll so der letzte Schritt in einer ethischen Weltenwende zur Demokratie werden. Demokratie braucht keine Egos, sondern Menschen, die das Gleiche wollen und irgendwie “Tschüss” und “Good Bye” zu sich sagen. Wir sollen alle ein bisschen auf uns selbst verzichten und den anderen ihre Umwelt gönnen. Es geht daher um die Freiheit des Anderen und somit um die Gleichheit aller. Meine Freiheit und deine Gleichheit wäre aber nicht rechtfertigbar, wenn wir nicht alle immer schon Brüder wären. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, wie anders sollte eine Menschheit von freien Egos überleben können, wenn nicht brüderlicher Verzicht für die Gleichheit das Welthandeln bestimmt? Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit ist die metaphysische Säule unseres Demokratie- und Selbstverständnisses sie ist jedoch metapyhsisch und macht die starke Voraussetzungen des Egos. (Zum Verhältnis von Ego und Demokratie sind noch einige Gedanken auf Normans Blog “Entgrenzen” zu finden).

In der Demokratie geht es doch weniger um die Freiheit des Egos, sondern mehr um die notgedrungene Abkehr von dieser Freiheit, eine Abkehr vom Ego. Und diese Abkehr ist historisch schon in der Aufklärung verankert. Einst begann die demokratische Abkehr vom Subjekt mit der Wende zum Subjekt. Die europäische Moderne und Aufklärung stellte die Freiheit des Einzelnen in den Mittelpunkt. Gerade diese radikale Wende zur konstruktivistischen Grundstruktur, der Gedanke, dass unser Realitätsbezug zu großen Teilen auf subjektiven Eigenleistungen der Freiheit beruht, ermöglichte eine Vormachtsstellung in der praktischen Aneignung von Welt. Wissenschaftler fragten so zum Beispiel nicht mehr nach den göttlichen oder den ewigen Naturgesetzen, sondern stützten ihre Überlegung auf Prinzipien des Subjekts in Abgleich mit den Beobachtungen von Subjekten. Der Abgleich zwischen Subjekt und wirklicher Welt, ohne diese Beziehung als ewig geltende Realität erkannt zu haben, bedingte die Wende in den Wissenschaften, die letztlich die fundamentalen, wissenschaftlichen Neuerungen auf den Weg brachten. Diese beiläufige praktische Metaphysikkritik (der Voraussetzungen von Dingen, die wir allenfalls plausibel gedacht, aber nicht praktisch überprüft haben) brauchte keine Wissenschaftler mehr, die das Ganze dachten, sondern nur Wissenschaftler, die wie Ameisen ein Universitäts- und Forschungsgefüge auf den Weg brachten, die anderen Kontinenten als Staat der gleichen Ameisen einfach überlegen waren. Einerseits also setzte dieser strenge Wissenschaftsrigorismus Egos freiheitliche Konstruktion in den Mittelpunkt, zugleich aber sollte Ego sich auch nicht so ernst nehmen und seine Gleichheit im Gefüge der Forschenden einnehmen. Es wurde ein Konflikt zwischen selbst denken und der Akzeptanz, dass andere auch irgendwie denken, also irgendwie.

Es dürfte klar sein, dass auf diesem Terrain weltanschauliche Debatten entbrannten. Diese entwickelten sich zu Flächenbränden. Nicht mehr die Religionen kämpften um ihre Götter, sondern mit einem Schlag ging es um metaphysische Gesetze, die Parteien unterschiedlicher Färbung postulierten. Selbst im politischen Großkampf zwischen Marxismus (Gleichheit) und Kapitalismus (die totale Erlaubnis – Freiheit) wurden diese Debatten bis in Weltenkriege getrieben.

Die Wissenschaft machte jedoch unabhängig davon ihren Weg. Durch den organisierten Schulangriff der Wissenschaftler ließ sich bald der Aberglaubende umstimmen. Als metaphysischer Rest blieb schließlich nur der Glaube an den Einzelnen als Besonderer in einer Demokratie der Gleichen. Diese Demokratie der Gleichen, die doch nicht den Einzelnen bedenkt, steht nun im Fokus, wenn wir von Politikverdrossenheit reden. Doch sie war je die Konsequenz aus einer Schlacht um die Gleichheit der Freiheit und die Befreiung von Gleichheit.

Meese dragon 2

Durch die Revolution reiten, bis zur Diktatur der Kunst! By Warburg (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0), via Wikimedia

Wo steht Meese in diesem theoretischen Feld?

Auch wenn diese Metaphysikkritik von Freiheit und Gleichheit sich nun in einer gesellschaftlichen Waage für die instituierte Demokratie hält (trotz einiger, zwischenzeitlicher Revolutionen gegen und Weltkriege um sie) steht Jonathan Meese als einer der wohl radikalsten Metaphysikkritiker bereit. Seine Kritik zielt auf auf die Allmachtsdemokratie, die Ich-Selbstliebhaber und Gleichheitsdenker in den Mittelpunkt stellt. Demokratie ist für Meese ein Paradox: obwohl diese frei sein soll, muss sie (um Willen der Gleichheit) immer erzwungen und etabliert werden. Keiner freier Tyrann oder auch nur minderfreier Bürger möchte seine Tischrunde mit dem Niederen teilen. Soziale Gerechtigkeit ist immer eine Forderung, die von oben nach unten zieht. Der Einzelne soll aufeinmal der Pöbel sein? Demokratien richten sich gegen die Freiheit und spätestens bei Wahlen, bemerken wir, dass keiner nur uns vertreten will, sondern wir immer nur wieder den kitschigen Brei der Gleichheit serviert bekommen. Letztlich überzieht diese Forderung der Gleichheits-Demokratie alles mit einem kitschigen Schmelz des Gleichen (Freiheit ist für alle gut). Bedeutungsschangere Präsidenten sülzen uns dann die Ohren voll: “Ohne Freiheit keine Gerechtigkeit”.

Das Resultat ist, dass die Demokratie den Menschen als Einzelnen hervorbringt, der jede Partei als genau die Partei sieht, die ihn nicht vertritt, denn Rechte sollen wir immer teilen. Demokratie gleicht an, doch sie ändert nicht alles am Schicksal des Einzelnen, der sich als Egoist eben doch nicht alles bieten lassen will. Demokratie gibt schlicht das Gefühl, dass eine Mehrheit von Angeglichenen entscheidet und stellt den Einzelnen gegen die, die notwendig anderer Meinung sind.

Letztlich gehören wir alle als demokratische Einzeller zu einer irrationalen Minderheit von Wünschenden in das Gefüge der Demokratie. Die Demokratie schafft, was wir niemals wollten. Den Einzelnen in seiner Freiheit, der sich vor allem angleichen muss. Aufgrund dieses labilen Gleichgewichts zwischen den freien Ichs in gleicher Gesellschaft gehört bei Demokratien immer schon einiges an undemokratischen Willen dazu, sie auch durchzusetzen. Das beste Beispiel ist wohl hierbei die momentane Schwierigkeit, die demokratische Waage in der EU zu justieren.

Jonathan Meese hat diesen paradoxen Grundzug erkannt und entwickelt eine selbstironische Kunst, die sich nicht mit der Universalisibarkeit von Staatskonzepten aufhält, sondern nur ein Konzept universalisiert, nämlich die Kunst. Kunst gründet anders als Staaten nicht auf Konzepten, sondern auf der schöpferischen Handlung des Egos. Doch nicht der egomane Künstler kommt als Lösungskonzept zurück auf die Bühne. Keine Ideologie von Individuen, die als Egoagens auftreten, beherrscht Meeses Utopie. Meese propagiert die Diktatur der Kunst, worin ein schwäbisches Schaffe, Schaffe, Häusle-Baue, doch dann irgendwie allen zu Gute kommen soll.

In egomanischer Ausgelassenheit umschleicht Meese so alle Antworten auf die Grenzfragen der Metaphysik und prangert hingegen den Aberglauben an Ego-Freiheit und Ego-Gleichheit an. Bei Meese bestimmt keine überreale Realität, kein Gott, keine Religion und eben auch keine metaphysische Menschheitsphantasie (Die Demokratie) unser Denken, sondern der pure Metabolismus, die Verstoffwechslung, der Vorgang des Schaffens rückt ins Zentrum der Gesellschaft. Schneller schaffen, noch mehr arbeiten und noch mehr genießen so prangt sein Prinzip. Kein Ich, kein Selbst oder ein angeblich realer Reiz-Reaktionsmechanismus arbeitet, sondern die Romantik der Kunst bestimmt die Dimension des Schaffens überhaupt. Soldaten der Kunst marschieren durch Meeses Kopf und wollen nur arbeiten und die Arbeit genießen und wieder arbeiten.

Nur von dieser diktatorischen Position aus kann Meese die Abschaffung aller Institutionen fordern: Eine Menschheit, in der sich alle der Arbeit verschreiben, ist eine Gesellschaft, die sich stetig vorantreibt. Keine Verteidigung von metaphysischen Gütern oder Gesetzen mehr, sondern die reine Kunst des Schaffens. Dies ist Ziel und damit reiht sich Meese in die konstruktivistische Wende der Aufklärung ein, die letztlich auch die staatstragenden, unbezweifelbaren Güter als allenfalls subjektive Eigenleistungen hinterfragt und dekonstruiert. Und was hat das mit Kunst zu tun? Nun Kunst ist der letzte irreduzible Rest, der bleibt, wenn alle Konzepte, die als Eigenleistung des Subjekts hervorgequollen, dekonstruiert sind und nur noch der Schaffensvorgang in der Geschichte besticht. Der Mensch bleibt dann als Dekoration an der größeren Unsterblichkeit übrig. Er hat nicht sich eine heilige Halle gebaut, sondern eine heilige Halle für das menschliche Schaffen hat ihn aufgenommen. The hall of fame soll nicht aus Demokratien bestehen, sondern die Resultate würdigen, die unabhängig von allen Machtkämpfen bestehen. Demokratien kämpfen um die Macht ihrer Gleichen, Kunst will machtfrei sein.

Ist dieses Konzept universalisibar? Ist es tragbar? Genau darum geht es bei Meese dem Künstler und der Mann überzeugt vor allem mit seiner Halbironie, denn kein Konzept kann Kunst noch tragen. Meese meint es, doch er meint es immer anders. Sein Anspruch soll nicht wie die Demokratie metaphysisch verweilen. Die Kunst geht weiter, sie bleibt nicht bei einer Demokratie stehen.

Mehr zu diesem Thema könnt ihr in diesem Artikel auf dem Blog von Norman lesen.

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